USS Stardust
Technische Daten

Die Prometheus ist die Kulmination mehrerer unterschiedlicher Projekte, welche in einem Prototyp kombiniert wurden. Die Sternenflotte erkannte schon lange, dass neben allen anderen Faktoren auch Schiffe mit hoher Manövrierbarkeit gewisse Kampfvorteile genießen. Die physikalischen Gegebenheiten der Warptriebwerke geben vor, dass das Schiff mit der kleinsten Masse auch die größte Manövrierbarkeit besitzt.

Technisch einzigartig, ist die Prometheus-Klasse nicht nur aufgrund ihrer vier immer sichtbaren Warpgondeln, die nicht nur ein sehr langes Reisen mit extrem hohen Warpfaktoren ermöglichen. Eine weitere Besonderheit stellt ihre Fähigkeit dar, sich in drei voneinander völlig unabhängige und warpfähige Segmente aufzuteilen (Multi-Vektor-Angriffsmodus), um so ein noch gefährlicherer Gegner für Feinde zu werden.Wie auch die Vorgängerversionen der Prometheus verfügt auch dieses Schiff über Holoemitter auf allen Decks!

Eine Besonderheit dieses Schiffes sind die im Inneren liegenden Brücken und die Möglichkeit zum Einsatz von Drohnen, die im Raum Hologramme in Schiffsgröße entstehen lassen können. Durch die Energieversorgung und die Warpfähigkeit der Sonden können sie vielen im Moment vorhandenen Scansystemen als wirkliche Schiffe erscheinen. 

Allgemeines
Länge 400 Meter
Breite 150 Meter
Höhe 55 Meter
Masse 900.000 Tonnen
Schiffstyp Raumschiff für Tiefenraumoperation und Forschung mit militärischem Verteidigungspotenzial

Besatzung
Evakuierungslimit

175 (30 Offiziere, 100 Crewmitglieder, 25 Zivilisten/Passagiere)

 

900
 
Antriebssystem

6 kleinere Warpspulengruppenanordnungen in 4 Gondeln + 2 ausfahrbare Gondel,
3 Warpreaktoren Typ M/ARA Mark Flat V, hinterlässt keine Schädigungen an der Grenze zwischen Normal- und Subraum.

sowie 6 kleine Impulstriebwerke

Reisegeschwindigkeit Warp 8
Höchstgeschwindigkeit Warp 9,9985 (für max. 12 h) innerhalb von 6,98 Sekunden erreichbar.
Missionsdauer Standardmission 6 Jahre (empfohlene Generalüberholung in der Flottenwerft nach 24 Jahren)
 
Energiewaffen 18 Typ-XII-Phaserphalanxen (Ausstoß: 96.000 TeraWatt)
Primärhülle: 6 Typ-XII-Phaserphalanxen
Sekundärhülle: 4 Typ-XII-Phaserphalanxen
Tertiärhülle: 8 Typ-XII-Phaserphalanxen
Projektilwaffen
2 Einfachschuss-Torpedolauncher + 290 Photonen-/Quantentorpedos
2 Einfachschuss-Torpedolauncher + 115 Photonen-/Quantentorpedos
3 Einfachschuss-Torpedolauncher + 175 Photonen-/Quantentorpedos
Defensiv automodulierendes, regenerative Schilde mit 3,963,000 TJ Energie-Output
schwere Duranium/Tritanium-Doppelhülle + 21cm Ablativpanzerung
 
Shuttles
Shuttlerampen
Anzahl 2
Shuttles

2x Typ_11
(C.S. Lewis & J.K. Rowling)

1x Typ_10
(S.L. Clemens)

(Rufnamen: nur die Nachnamen)

1x Platzhalter

Runabout 1x Danube (Wissenschaftsrunabout)
 
 
1 Captain“s Yacht (Aero Wing Shuttle)
6 SERKA (SondenEinheiten für RaumKampfsimulation und Ablenksmanöver)
Geschichte
Die Prometheus ist die Kulmination mehrerer unterschiedlicher Projekte, welche in einem Prototyp kombiniert wurden. Die Sternenflotte erkannte schon lange, dass neben allen anderen Faktoren auch Schiffe mit hoher Manövrierbarkeit gewisse Kampfvorteile genießen. Die physikalischen Gegebenheiten der Warptriebwerke geben vor, dass das Schiff mit der kleinsten Masse auch die größte Manövrierbarkeit besitzt.

Wenn man allerdings die Größe des Schiffes limitiert, kann es nicht die breite Palette an wissenschaftlichen Einrichtungen aufnehmen, die ein Sternenflottenschiff für die vielen unterschiedlichen Missionen benötigt. Eine offensichtliche Lösung für dieses Problem war es, Schiffe zu designen, die sich auf die kommende Mission einstellen und konfigurieren lassen, aber die nicht-militärische Natur der Sternenflotte gab Forschungen in diese Richtung relativ geringe Priorität.

Die Galaxy-Klasse vereint schon einige dieser Ideen in der Tatsache, dass die Untertassensektion leicht abzutrennen ist und wieder befestigt werden kann, ohne in ein Dock fliegen zu müssen. Ohne die massige Untertassensektion ist die Antriebssektion viel manövrierbarer, was ihr theoretisch einen Vorteil gegenüber einer Galaxy mit Untertassensektion gibt. Praktisch jedoch dauert es zu lange, bis sie abgekoppelt ist. Die Untertassensektion, die keinen eigenen Warpkern hat, ist im Fall eines Kampfes zudem extrem verwundbar. Außerdem beinhaltet die Untertassensektion zwei der längsten Phaserarrays und kann Reserveenergie durch ihre Fusionsreaktoren bereitstellen. Deswegen wurde die Trennfähigkeit auch nicht sehr oft eingesetzt.

2359 initierte die Sternenflotte ein Forschungsprojekt, das die Möglichkeiten eines richtigen Multisektionsschiffes testen sollte. Man forderte ein Schiff, das sich in mindestens zwei unabhängige Sektionen aufteilen könnte - jedes mit einem eigenen voll funktionstüchtigen Warptriebwerk ausgestattet. Man hätte die Möglichkeit einen Angriff mit fast der gesamten Schiffsbewaffnung in hoher Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit auszuführen. Die Wissenschafts- und diplomatischen Sektionen könnten sich mit hoher Warpgeschwindigkeit aus dem Krisengebiet entfernen und alle Zivilisten in Sicherheit bringen. Viel von der Technologie, die ursprünglich für die Intrepid-Klasse entwickelt wurde, wurde in dieses Design mit eingebaut.

Das Resultat war, dass das theoretische Modell, welches 2363 fertiggestellt wurde, große Ähnlichkeit mit den Intrepids selber aufwies. 2364 dachte die Sternenflotte darüber nach, das Multisektionsraumschiff in Produktion zu geben. Im selben Jahr stellte man den Kontakt zu den Romulanern wieder her, als die USS Enterprise-D einen Warbird an der Neutralen Zone antraf. Da der Warbird anscheinend über größere Feuerkraft als die Enterprise - damals das stärkste Schiff der Flotte - verfügte, wurde die Sternenflotte mit der Tatsache konfrontiert, einen starken und aggresiven Gegner zu haben.

Ein Teil der Antwort von Starfleet darauf war das komplette Neudesign des Multisektionsschiffes. Das neue Schiff sollte in drei Sektionen teilbar sein, von denen jede einen unabhängigen Warpkern und -antrieb besitzt. Die wissenschaftlichen und diplomatischen Einrichtungen wurden fast ganz weggelassen, damit man Platz für eine stärkere Bewaffnung und Energieversorgung hatte.

Während der Entwicklung traf die Sternenflotte auch noch auf die Borg und das Dominion - beide feindliche und starke Gegner. Das führte zu immer schnelleren Entwicklungen, das Schiff als reines Schlachtschiff zu benutzen und viel Technologie wurde von anderen Projekten in das jetzt "Multi-Vektor-Angriff" genannte Projekt gesteckt. Vor allem vom Sovereign-Projekt kamen neue Erkenntnisse - statt den Typ-VIII-Phaserarrays, die das ursprüngliche Schiff mit der Intrepid-Klasse gleich hatte, wurden jetzt Typ-XII-Phaserarrays installiert. Das Schildsystem wurde massiv verstärkt und das Schiff als Auswirkung des Borgangriffes auch mit dem automatisch modulationsändernden Schildsystem der Sovereigns ausgestattet. Das neumodische Warptriebwerksdesign beinhaltete ebenfalls viele Elemente der Sovereign-Klasse und die Ablativpanzerung, das fortgeschrittene strukturelle Integritätsfeld und die Quantentorpedowerfer wurden vom Defiant-Projekt übernommen. Diese Technologien kombiniert machten das neue Raumschiff zu dem am massivsten bewaffneten und gepanzerten Schiff, das jemals geplant, geschweige denn gebaut wurde. Die geringe Größe, kombiniert mit der unglaublichen Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit im MVA-Modus macht den 2373 gestarteten Prototyp - die USS Prometheus - zum kampfstärksten Schiff im gesamten Alpha-Quadranten und kann in taktischer Sicht drei Galaxy-Klasse-Schiffe ersetzen.

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