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Die Prometheus ist die Kulmination mehrerer unterschiedlicher
Projekte, welche in einem Prototyp kombiniert wurden. Die Sternenflotte
erkannte schon lange, dass neben allen anderen Faktoren auch Schiffe
mit hoher Manövrierbarkeit gewisse Kampfvorteile genießen. Die physikalischen
Gegebenheiten der Warptriebwerke geben vor, dass das Schiff mit der
kleinsten Masse auch die größte Manövrierbarkeit besitzt.
Technisch einzigartig, ist die Prometheus-Klasse nicht
nur aufgrund ihrer vier immer sichtbaren Warpgondeln, die nicht nur
ein sehr langes Reisen mit extrem hohen Warpfaktoren ermöglichen. Eine
weitere Besonderheit stellt ihre Fähigkeit dar, sich in drei voneinander
völlig unabhängige und warpfähige Segmente aufzuteilen (Multi-Vektor-Angriffsmodus),
um so ein noch gefährlicherer Gegner für Feinde zu werden.Wie auch
die Vorgängerversionen der Prometheus verfügt auch dieses Schiff über
Holoemitter auf allen Decks!
Eine Besonderheit dieses Schiffes sind die im Inneren
liegenden Brücken und die Möglichkeit zum Einsatz von
Drohnen, die im Raum Hologramme in Schiffsgröße entstehen lassen können.
Durch die Energieversorgung und die Warpfähigkeit der Sonden können
sie vielen im Moment vorhandenen Scansystemen als wirkliche Schiffe
erscheinen.
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| Die Prometheus ist die Kulmination mehrerer
unterschiedlicher Projekte, welche in einem Prototyp kombiniert wurden.
Die Sternenflotte erkannte schon lange, dass neben allen anderen Faktoren
auch Schiffe mit hoher Manövrierbarkeit gewisse Kampfvorteile genießen.
Die physikalischen Gegebenheiten der Warptriebwerke geben vor, dass das
Schiff mit der kleinsten Masse auch die größte Manövrierbarkeit
besitzt.
Wenn man allerdings die Größe des Schiffes limitiert, kann es nicht
die breite Palette an wissenschaftlichen Einrichtungen aufnehmen, die ein
Sternenflottenschiff für die vielen unterschiedlichen Missionen benötigt.
Eine offensichtliche Lösung für dieses Problem war es, Schiffe zu
designen, die sich auf die kommende Mission einstellen und konfigurieren
lassen, aber die nicht-militärische Natur der Sternenflotte gab
Forschungen in diese Richtung relativ geringe Priorität.
Die Galaxy-Klasse vereint schon einige dieser Ideen in der Tatsache,
dass die Untertassensektion leicht abzutrennen ist und wieder befestigt
werden kann, ohne in ein Dock fliegen zu müssen. Ohne die massige
Untertassensektion ist die Antriebssektion viel manövrierbarer, was ihr
theoretisch einen Vorteil gegenüber einer Galaxy mit Untertassensektion
gibt. Praktisch jedoch dauert es zu lange, bis sie abgekoppelt ist. Die
Untertassensektion, die keinen eigenen Warpkern hat, ist im Fall eines
Kampfes zudem extrem verwundbar. Außerdem beinhaltet die
Untertassensektion zwei der längsten Phaserarrays und kann Reserveenergie
durch ihre Fusionsreaktoren bereitstellen. Deswegen wurde die Trennfähigkeit
auch nicht sehr oft eingesetzt.
2359 initierte die Sternenflotte ein Forschungsprojekt, das die Möglichkeiten
eines richtigen Multisektionsschiffes testen sollte. Man forderte ein
Schiff, das sich in mindestens zwei unabhängige Sektionen aufteilen könnte
- jedes mit einem eigenen voll funktionstüchtigen Warptriebwerk
ausgestattet. Man hätte die Möglichkeit einen Angriff mit fast der
gesamten Schiffsbewaffnung in hoher Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit
auszuführen. Die Wissenschafts- und diplomatischen Sektionen könnten
sich mit hoher Warpgeschwindigkeit aus dem Krisengebiet entfernen und alle
Zivilisten in Sicherheit bringen. Viel von der Technologie, die ursprünglich
für die Intrepid-Klasse entwickelt wurde, wurde in dieses Design mit
eingebaut.
Das Resultat war, dass das theoretische Modell, welches 2363
fertiggestellt wurde, große Ähnlichkeit mit den Intrepids selber
aufwies. 2364 dachte die Sternenflotte darüber nach, das
Multisektionsraumschiff in Produktion zu geben. Im selben Jahr stellte man
den Kontakt zu den Romulanern wieder her, als die USS Enterprise-D einen
Warbird an der Neutralen Zone antraf. Da der Warbird anscheinend über größere
Feuerkraft als die Enterprise - damals das stärkste Schiff der Flotte -
verfügte, wurde die Sternenflotte mit der Tatsache konfrontiert, einen
starken und aggresiven Gegner zu haben.
Ein Teil der Antwort von Starfleet darauf war das komplette Neudesign
des Multisektionsschiffes. Das neue Schiff sollte in drei Sektionen
teilbar sein, von denen jede einen unabhängigen Warpkern und -antrieb
besitzt. Die wissenschaftlichen und diplomatischen Einrichtungen wurden
fast ganz weggelassen, damit man Platz für eine stärkere Bewaffnung und
Energieversorgung hatte.
Während der Entwicklung traf die Sternenflotte auch noch auf die Borg
und das Dominion - beide feindliche und starke Gegner. Das führte zu
immer schnelleren Entwicklungen, das Schiff als reines Schlachtschiff zu
benutzen und viel Technologie wurde von anderen Projekten in das jetzt
"Multi-Vektor-Angriff" genannte Projekt gesteckt. Vor allem vom
Sovereign-Projekt kamen neue Erkenntnisse - statt den
Typ-VIII-Phaserarrays, die das ursprüngliche Schiff mit der
Intrepid-Klasse gleich hatte, wurden jetzt Typ-XII-Phaserarrays
installiert. Das Schildsystem wurde massiv verstärkt und das Schiff als
Auswirkung des Borgangriffes auch mit dem automatisch modulationsändernden
Schildsystem der Sovereigns ausgestattet. Das neumodische
Warptriebwerksdesign beinhaltete ebenfalls viele Elemente der
Sovereign-Klasse und die Ablativpanzerung, das fortgeschrittene
strukturelle Integritätsfeld und die Quantentorpedowerfer wurden vom
Defiant-Projekt übernommen. Diese Technologien kombiniert machten das
neue Raumschiff zu dem am massivsten bewaffneten und gepanzerten Schiff,
das jemals geplant, geschweige denn gebaut wurde. Die geringe Größe,
kombiniert mit der unglaublichen Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit im
MVA-Modus macht den 2373 gestarteten Prototyp - die USS Prometheus - zum
kampfstärksten Schiff im gesamten Alpha-Quadranten und kann in taktischer
Sicht drei Galaxy-Klasse-Schiffe ersetzen.
http://datenbank.oesf.at/index.php/USS_Stardust |